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Früher galt eine einfache Regel:
Je höher die Wattzahl, desto heller die Glühbirne.
Bei LED-Technologie trifft das jedoch nicht mehr zu. Zwei LED-Leuchten mit derselben Leistung (z. B. 10 W) können völlig unterschiedlich hell sein. Eine kann einen ganzen Raum ausleuchten, während eine andere nur für einen kleinen Nebenraum ausreicht.
Deshalb wird die Lichtstärke heute in Lumen und nicht mehr in Watt bewertet.
Lumen (lm) ist die Einheit des Lichtstroms und gibt an, wie viel Licht eine Lichtquelle insgesamt abgibt.
In der Praxis bedeutet das:
Beispiel:
Eine klassische 60-Watt-Glühbirne erzeugte etwa 800 Lumen. Heute erreicht eine LED mit ca. 8 Watt dieselbe Lichtmenge.
Genau deshalb sind LED-Leuchten deutlich energieeffizienter: Bei gleicher Helligkeit verbrauchen sie 8–10-mal weniger Energie.
Lux (lx) ist die Einheit der Beleuchtungsstärke.
Sie beschreibt, wie viel Licht auf eine bestimmte Fläche trifft.
1 Lux = 1 Lumen pro Quadratmeter (m²)
Lux ist besonders wichtig, da es angibt, ob ein Arbeitsplatz oder Raum ausreichend beleuchtet ist und geltende Normen erfüllt.
Der Lux-Wert hängt unter anderem ab von:
Watt (W) gibt den Energieverbrauch an – nicht die Helligkeit.
Watt sind wichtig für:
Beispiel:
Eine LED-Leuchte mit 10 W verbraucht:
Gibt an, wie viele Lumen eine Leuchte pro Watt Energie erzeugt.
Beschreibt die Lichtfarbe:
Zeigt, wie naturgetreu Farben unter künstlichem Licht erscheinen.
Ein Kennwert für Blendung. Je niedriger der UGR-Wert, desto angenehmer ist das Licht für die Augen.
Die richtige Kombination aus Lumen, Lux, Watt und Lichtqualität ist entscheidend für Komfort, Effizienz und Sicherheit.
Gerne übernehmen wir für Sie die Auswahl geeigneter LED-Leuchten, deren Leistung sowie die optimale Anzahl für Ihre Räumlichkeiten.
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